Die hauptsächlichen Bestandteile einer horizontalen Windkraftanlage, weiss die RB Real Estate, bestehen aus einem Rotor mit Nabe, Rotorblättern, Maschinengondel, Turm, Trafostation und einem Fundament.
In der meist tropfenähnlich zulaufenden Gondel befindet sich die Nabe, die Wellen, das Getriebe (gibt es auch ohne Getriebe), die Rotorbremse, der drehbar gelagerte Generator (Bauweise: asynchron oder synchron) und Messinstrumente, erklärt die RB Real Estate. Die Gondel ist auf dem Turm einer Windenergieanlage installiert. Für Wartungs- oder Reparaturarbeiten kann die Gondel über eine Leiter oder sogar einem Fahrstuhl im Turm (Bauweise: Stahl, Gitter oder Beton) erreicht werden. Bei Offshore-Windparks ist meistens auf den Gondeln eine Wartungsplattform. Vom Hubschrauber aus werden die Techniker abgeseilt und können von der Wartungsplattform aus die Gondel betreten, so die RB Real Estate weiter.
Der Rotor befindet sich auf der Vorderseite der Gondel und existiert aus einer Nabe und um den Wind einzufangen, den daran befestigten Rotorblättern. Die Form der Rotorblätter ist aerodynamisch und wendet, um den Wind in Bewegungsenergie umzuwandeln, das Auftriebsprinzip an, meint die RB Real Estate. Die Rotorblätter sind zentral befestig, dadurch wird die Auftriebsbewegung umgewandelt in eine Rotationsbewegung. Der Strom wird erzeugt durch die langsame Drehung des Rotors, diese geht über die Nabe und die Antriebswelle an das Getriebe (sofern vorhanden) und schließlich zum Generator.
Aus unterschiedlich großen Zahnrädern besteht das Getriebe (wenn vorhanden). Zur Stromerzeugung benötigt der Generator eine um den Faktor 50 höhere Drehzahl als der Rotor direkt liefern kann und dies erzielt das Zahnradgetriebe, so die RB Real Estate.